Lernendes Netzwerk
Ein Schwerpunkt der Cluster-Arbeit ist die Entwicklung lernender Netzwerke im Bereich der Prozess-Effizienz. Durch unternehmensspezifische Untersuchungen und Beratungen, begleitende Workshops und regelmäßigen Austausch an runden Tischen werden gemeinsam Prozess-Innovationen erarbeitet.
Service-Innovationen
Das Chemie-Cluster Bayern hat im September 2009 eine Workshopreihe begonnen, um innovatives Service-Know-how im eigenen Unternehmen zu identifizieren. Anhand von Fallstudien (etwa Chemikalien-Leasing) wird aufgezeigt, inwieweit solche Service-Innovationen wirtschaftlich genutzt werden können. Als lernendes Netzwerk erarbeitet das Chemie-Cluster Bayern methodische Handlungsempfehlungen und Leitbilder in den Bereichen
- optimierte Anwendung von Service-Know-how unternehmensintern
- Weiterentwicklung besonderer Service-Kompetenz zu marktfähigen Dienstleistungsprodukten
- Integration von abnehmerseitigen Ressourcen (Wissen, Prozesskompetenz) in die eigenen Leistungsprozesse
- Transfer eigenen Prozess-Know-hows zum Abnehmer
Ressourceneffizienz
In einer ersten Eruierung aktueller Prozessoptimierungsbedarfe unter den Cluster-Partnern haben sich die Bereiche Energie- und Materialeffizienz sowie Gefahrgutmanagement als relevante Handlungsfelder ergeben. Die Einrichtung eines lernenden Netzwerks im Bereich der Ressourcen- und Energieeffizienz dient zu
- reduzierten Produktionskosten, vor allem angesichts ohnehin nötiger Kapazitätsanpassungen, und reduzierten Kosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie reduzierten Entsorgungskosten
- Alleinstellungsmerkmalen durch offensives Marketing umweltfreundlicher Produktion
- Erhöhung der Innovationsfähigkeit im Unternehmen
- neuen Möglichkeiten der internen Mitarbeiterqualifikation
Gleichzeitig plant das Chemie-Cluster Bayern ein entsprechendes Verbundvorhaben „vernetzter lernender Netzwerke“ mit europäischen Partnerclustern im Chemiebereich.
