Cluster-Internationalisierung
Mit einer überdurchschnittlichen Exportquote ist die bayerische Chemie international gut vernetzt; insbesondere kleine und mittlere Unternehmen haben in den letzten Jahren hochattraktive globale Nischenmärkte besetzt. Die internationale Vernetzung des Chemie-Clusters Bayern ist daher ein wichtiges Instrument, insbesondere KMU zusätzliche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen und durch Kooperationen mit ausländischen Know-how-Trägern ihre Innovationsfähigkeit zu steigern.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt eine enge Zusammenarbeit des Chemie-Clusters Bayern mit dem französischen Chemie-Cluster Axelera (Region Lyon; www.axelera.org), das als „Pôle De Compétitivité“ französische Kernkompetenz auf dem Gebiet Chemie und Umweltschutz vertritt. In den Marktfeldern
- Chemische Innovationen zur Verbesserung der Lebensqualität
- Naturschutz und Biodiversität
- Optimierte Produktlebenszyklen / Recycling
- Grüne Chemie
- Factory of the Future (umweltschonende und nachhaltige Produktionsweisen)
erarbeiten beide Cluster durch Veranstaltungen und Personalaustausch einen gemeinsamen Maßnahmenplan, um für ihre Mitglieder europäische Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Weitere Partnerschaften hat das Chemie-Cluster Bayern mit dem Breslauer Forschungszentrum EIT+ sowie der polnischen FuE-Stiftung „Nanonet“geschlossen; die Internationalisierung des Clusters wird weiter ausgebaut. Das Chemie-Cluster
- ist vernetzt mit internationalen Spitzenclustern und Kompetenzzentren
- vermittelt Unternehmens- und FuE-Kooperationen in Zusammenarbeit mit Invest in Bavaria und Germany Trade and Invest
- unterstützt internationale Vertriebs- und Marketingaktivitäten
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