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Prozess-, Kosten- und Qualitätsoptimierung durch Prozessdatenanalyse im SKZ
Ziel des ist es, Ihre Produktionsdaten von erfahrenem Personal mit den Möglichkeiten der künstlichen neuronalen Netze analysieren zu lassen und durch die Ergebnisse Prozessoptimierungen anhand spezifischer Qualitätskennwerte zu ermöglichen.
Viele Kunststoffverarbeitungsprozesse werden heute noch durch Erfahrungswerte oder durch „trial and error“ eingestellt oder optimiert. Dabei hängt die Qualität der Ergebnisse oft vom subjektiven Empfinden des Bedieners ab, denn die komplexen Verfahren der Kunststoffindustrie lassen sich selbst analytisch kaum durch die Verkettung von physikalischen Gesetzmäßigkeiten erfassen. Um dennoch konkrete Zusammenhänge von Prozessgrößen zu Produktqualität oder -eigenschaften herstellen zu können, existieren verschiedene Möglichkeiten.
Künstliche Neuronale Netze (KNN)
Gerade bei typischen – häufig auch nicht-linearen – Kunststoffverarbeitungsprozessen bilden softwaregestützte Auswerteverfahren auf Basis künstlicher neuronaler Netze (KNN) einen vielversprechenden Ansatz. Dabei haben sich seit den ersten Einsätzen von KNN in der Bewertung von Verarbeitungsprozessen die Softwarekonzepte erheblich verbessert, sodass
heute sehr zuverlässige und praxisgerechte Auswertungen möglich sind. Das geht bereits über analytische und akademische Anwendungen hinaus, wodurch so genannte Softsensoren entwickelt werden, die im industriellen Maßstab komplette Kraftwerks- und Chemieanlagen oder Extrusionslinien regeln und optimieren.
Prozessanalyse
Zum Erlernen komplexer Zusammenhänge werden Produktions- und Qualitätsdaten verwendet, in denen sich die Korrelation der einzelnen Messgrößen und Qualitätsparameter widerspiegelt. So kann beispielsweise dargestellt werden, wie empfindlich eine Ausgangsgröße auf eine bzw. mehrere regelbare Prozessgrößen reagiert (vgl. Abb. oben). Da bereits vorhandene Datensätze genutzt werden, besteht keine Notwendigkeit für aufwändige Versuchsreihen.
Prozessoptimierung
Mit Hilfe der Erkenntnisse über die Relation zwischen Regel- und Qualitätskenngrößen lassen sich Prozesse besser verstehen und optimieren. Durch eine zusätzliche Verknüpfung mit z. B. betriebswirtschaftlichen Kenngrößen sind auch Kostenoptimierungen durch Energie- oder Materialeinsparungen.
Die Anmeldeunterlagen finden Sie hier.
