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Die Bayerische Chemie - innovationsstark wie nie zuvor
160 Mitglieder des Chemie-Clusters Bayern treffen sich zum dritten „Netzwerktag“ in der Sky Lounge in München
Einen beeindruckenden Überblick über die Innovationsfülle der bayerischen Chemie lieferten die 160 Teilnehmer des jährlichen „Netzwerktags“ des Chemie-Clusters Bayern am 13. Oktober 2011: Vertreter der Großindustrie und des Mittelstands, Wissenschaftler, Investoren und Repräsentanten der Landesregierung nutzten die Mitgliederversammlung des Chemie-Clusters, um mit regionalen Kooperationspartnern in Forschung und Entwicklung, Marketing oder Qualifizierung ins Gespräch zu kommen. Die intensiv geführten Gespräche in der Münchener „Sky Lounge“ belegten eindrucksvoll die Innovationsstärke der Netzwerkmitglieder.
Der diesjährige Netzwerktag des Chemie-Clusters Bayern war auch Anziehungspunkt für hochkarätige internationale Gäste: Insbesondere eine Delegation der Chemical Alliance Zone aus West Virginia, USA, konnte sich potentiellen bayerischen Kooperationspartnern präsentieren. Zum ersten Mal vergab das Chemie-Cluster auch einen Innovationspreis für herausragende Entwicklungsprojekte im Netzwerk: Die Quantum Technology Deutschland, Produzent einer einzigartigen Technologie zur nahezu verlustfreien Wärmeübertragung, wurde unter fünf Finalisten direkt von den Teilnehmern des Netzwerktags gewählt.
Das Chemie-Cluster Bayern koordiniert seit fünf Jahren Verbundprojekte der chemischen Industrie und Wissenschaft in Bayern im Rahmen der Cluster-Offensive der Landesregierung. Auf dem dritten Netzwerktag konnte das Clustermanagement eine eindrucksvolle Leistungsbilanz präsentieren: Mehr als 30 Entwicklungsprojekte wurden im Netzwerk durchgeführt, die mittlerweile 220 Mitglieder des Clusters repräsentieren dabei ein breites Kompetenzspektrum quer durch alle chemischen Fachdisziplinen. Insbesondere ist es dem Clustermanagement in fünf Jahren gelungen, einen intensiven Dialog der bayerischen Chemie mit ihren Abnehmerindustrien etwa im Mobilitäts-, Energie- oder Bausektor oder in der Konsumgüterbranche herzustellen.
Bis 2015 erhält das Chemie-Cluster Bayern noch eine Förderung seiner Aktivitäten durch die bayerische Landesregierung. Die Zukunft des Netzwerks über diesen Zeitraum hinaus war Gegenstand einer Podiumsdiskussion: „Wir brauchen das Cluster“, fasste Dr. Joseph Geller für den Landesverband der Chemischen Industrie zusammen.
Der Aufgabe des Chemie-Clusters Bayern, Innovationsschmiede an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft zu sein, wurde der dritte Netzwerktag mit durchweg begeisterten Teilnehmern gerecht. Der abschließende Appell von Cluster-Sprecher Utz-Hellmuth Felcht „nutzen Sie das Cluster“ stieß hier auf offene Ohren.
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